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21.11.2006 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Referendare in Unruhe

Lehramtsanwärtern in Nordrhein-Westfalen wird Verbeamtung verwehrt. Unmut über neuen Tarifvertrag. Drastische Einkommenskürzung ist die Folge

Ursel Beck
Der dramatische Lehrermangel macht kreativ. In Nord­rhein-Westfalen startete die Landesregierung die Werbekampagne »Zukunftsberuf Lehrer« und versprach, die Altersgrenze für die Verbeamtung bei bestimmten Fächern von 35 auf 45 Jahre anzuheben. In der Folge gaben Hunderte von Ingenieuren, Technikern, Architekten und andere Akademiker ihren Job auf und ließen sich auf das Referendariat und die damit verbundene finanzielle sowie psychische Belastungsprobe ein – alles in Glauben, als verbeamteter Lehrer einen sicheren Arbeitsplatz zu bekommen. Diese Aussicht droht jetzt, wie eine Seifenblase zu zerplatzen.

Massive Abgruppierungen

Kürzlich hat die Rüttgers-Regierung die Anhebung des Verbeamtungsalters zurückgenommen. Die sogenannten Quereinsteiger sind geschockt. Sie hatten ihren alten Job aufgegeben, für das zweijährige Referendariat Kredite aufgenommen, um sich und ihre Familien über die Runden zu bringen. Plötzlich steht in den Sternen, wie sie diese Kredit...

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