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15.09.2021 / Ausland / Seite 5 (Beilage)

Geförderte Renaissance

Faschistische Kräfte in Italien nach Zweitem Weltkrieg erst von Siegermacht USA, dann von BRD und Brüssel hofiert

Gerhard Feldbauer

Vor rund einem Dreivierteljahrhundert, am 28. April 1945, wurde der faschistische Diktator Benito Mussolini durch ein Partisanenkommando hingerichtet. Das besiegelte den Sieg über seine seit 1922 bestehende faschistische Diktatur. 49 Jahre später konnte der Führer der faschistischen Forza Italia (FI), Silvio Berlusconi, zusammen mit der als Movimento Sociale Italiano (MSI) bereits im Dezember 1946 wiedergegründeten Partei Mussolinis und der rechten Regionalpartei Lega Nord 1994 eine Regierung bilden. Mit Unterbrechungen blieb sie bis zum November 2011 – fast 10 Jahre – an der Macht.

Der Faschismus hatte unermessliches Leid über die Menschen gebracht, der Kampf gegen ihn große Opfer gefordert. Wie konnte er nach 1945 wieder sein Haupt erheben? Bertolt Brecht prägte dafür die Worte: »Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch!«1 Anders ausgedrückt, der Faschismus konnte erneut erstehen, weil er wieder bzw. weiter gebraucht wurde. Im Inneren, um den Vor...

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