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21.07.2021 / Ausland / Seite 4 (Beilage)

Eine eigene Stimme

In Lateinamerika dominieren rechte Monopole den Medienmarkt. Linke Gegenmacht ist nötiger denn je

Volker Hermsdorf

Ein Problem der lateinamerikanischen Linken bestand im vergangenen Jahrhundert darin, dass deren Aktivisten nur geringe Kenntnisse von den Vorgängen in ihren Nachbarländern hatten. Die den Medienmarkt beherrschenden Konzerne, deren Eigentümer der Oligarchie angehörten, hatten kein Interesse an Berichten über die tatsächliche Lage der Bevölkerung. Progressiven Bewegungen fehlte aus Mangel an finanziellen Mitteln und Kenntnissen jede Möglichkeit, dem Informationsmonopol der herrschenden Eliten mit Alternativen zu begegnen.

Als Ernesto Guevara 1952 als junger argentinischer Medizinstudent auf einer Motorradreise die realen Verhältnisse auf dem Kontinent kennenlernte, habe er zum ersten Mal empfunden, dass sein Land ein Teil von Lateinamerika ist, erinnerte sich »Che« später. Dabei war Guevara auch nach Guatemala gelangt, wo Präsident Jacobo Árbenz Ländereien der United Fruit Company verstaatlicht und an landlose Bauern übergeben hatte. Doch der US-Konzern ini...

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