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28.04.2021 / Inland / Seite 2 (Beilage)

Auf dem Rücken der Beschäftigten

Krisenpolitik: Kurzarbeit, Entgelteinbußen, Infektionsrisiko – Lohnabhängige zahlen Zeche für Regierungsversagen

Jana Werner

Im vergangenen Jahr wurde für 14,4 Millionen Beschäftigte Kurzarbeit angezeigt – wie viele es wirklich waren, steht noch nicht abschließend fest. Klar ist aber schon jetzt, dass vorrangig Lohnabhängige die Krisenlasten geschultert und bezahlt haben – durch Arbeitszeitverkürzung, Lohneinbußen oder mit ihrer Gesundheit. Ursache dafür sind völlig unzulängliche Krisenmaßnahmen, die seitens des Bundeskabinetts ergriffen wurden – oder eben nicht.

Beschäftigte in Kurzarbeit mussten hohe Einbußen von bis zu 40 Prozent ihres Lohns hinnehmen. Das war der Regierung durchaus bewusst, aber anstatt das Kurzarbeitergeld anzuheben, wurden die Hinzuverdienstregeln so geändert, dass mit Minijob abgabenfrei dazuverdient werden konnte. Ein zynisches Angebot, wenn pandemiebedingt ausgerechnet die Minijobs wegbrechen. Unternehmen hingegen werden bei Kurzarbeit nicht nur von Lohnkosten entlastet, sondern bekommen seit März 2020 auch die Sozialbeiträge zu 100 Prozent erstattet. B...

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