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24.02.2021 / Feminismus / Seite 3 (Beilage)

Corona festigt Patriarchat

Pandemie verstärkt bestehende Ungleichheit. Krisenentscheidungen verstetigen ungerechte Geschlechterpolitik

Claudia Wrobel

Sowohl die Coronapandemie an sich als auch der politische Umgang mit dieser Krise trifft Frauen besonders hart. Das stimmt weltweit und kommt in Ländern des globalen Südens noch schwerer zum Tragen. Aber auch in einem angeblich gleichberechtigten Land wie der BRD sind die Konsequenzen der Pandemie für die Geschlechterpolitik unübersehbar. Zum einen verstärken Krisen bestehende Ungleichheiten, zum anderen leisten Frauen einen Großteil der bezahlten und unbezahlten Sorgearbeit, der in einer solchen Gesundheitskrise eine besondere Bedeutung zukommt.

Frauen haben schon vor der Pandemie 52 Prozent mehr Zeit für unbezahlte Sorgearbeit aufgewendet als Männer. Das geht aus dem 2. Gleichstellungsbericht der Bundesregierung hervor, den das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) 2019 vorgestellt hat. Alleine bezogen auf die sogenannte direkte Sorgearbeit, wie Kindererziehung oder die Pflege naher Angehöriger, ist es nach Angaben des BMFSF...

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