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26.08.2020 / Ausland / Seite 8 (Beilage)

Jenseits von Olivgrün

Die Rolle des Militärs wird in den Berichten des Weltklimarats nicht erwähnt. Teile der Umweltbewegung greifen das Thema Frieden und Abrüstung dennoch auf

Bernd Müller

Sowohl die Friedens- als auch die Umweltbewegung haben in Deutschland eine lange Tradition. In den 1970er und 1980er Jahren gab es in der Bundesrepublik zwischen ihnen thematisch und personell große Überschneidungen. Zwischenzeitlich spielten Krieg und Frieden für die Umweltbewegung kaum noch eine Rolle – vor allem nicht, seit sich die Grünen als ehemalige Friedens- und Ökopartei 1999 durch die Unterstützung des NATO-Krieges gegen Jugoslawien von antimilitaristischen Positionen verabschiedet hatten, aber in Teilen der Bevölkerung immer noch als Umweltpartei wahrgenommen wurden.

In der Jugendbewegung »Fridays for Future« (FFF) und zumindest einer großen Umweltorganisation wird aber seit einiger das Zeit Thema Krieg und Frieden wieder aufgegriffen. Während sich BUND und NABU bisher kaum dazu äußern, hat Greenpeace Deutschland im Juli dieses Jahres eine kritische Studie über deutsche Rüstungsexporte veröffentlicht und bereits 2019 die Kampagne »Rheinmetall e...

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