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15.07.2020 / Inland / Seite 7 (Beilage)

Provinz mit Problemen

Von wegen Leerstand und niedrige Mieten: Verdrängung der Armen schreitet auch in Haldensleben voran

Susan Bonath

Wohnen in Deutschland wird immer teurer. Wer sich die Miete nicht mehr leisten kann, muss an die Stadtränder ziehen. Wohlhabende bleiben immer mehr unter sich, während sich die Armut in bestimmten Quartieren konzentriert. Schlimmer noch: Wer auf Hartz IV oder Grundsicherung angewiesen ist, hat selbst dort kaum noch eine Chance auf eine Unterkunft. Viele Medien fokussieren zumeist auf die Probleme in Großstädten wie Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt am Main. Die ostdeutsche Provinz hingegen gilt weithin noch immer als Mekka für niedrige Mieten und hohen Leerstand. Doch ist das wirklich so? Das Beispiel der 30 Kilometer nordwestlich von Magdeburg gelegenen Bördekreisstadt Haldensleben in Sachsen-Anhalt zeigt: Auch dort ist Gentrifizierung längst ein Thema.

»Die Mieten steigen, und wo sie nicht steigen, sind die Wohnungen schlecht, weil nichts gemacht wird«, sagt Haldenslebens Bürgermeisterin Regina Blenkle (parteilos) im Gespräch mit junge Welt. »Da i...

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