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15.04.2020 / Ausland / Seite 7 (Beilage)

Gewollte Unwissenheit

Die Schweiz ist für Rechte eine wichtige Projektionsfläche. Und war immer wieder auch Rückzugsort für europäische Faschisten

Florian Sieber, Winterthur

Mal ist es ein Treffen oder ein Konzert, ein anderes mal eine Schusswaffe, die ursprünglich aus der Schweiz kommt. Eins ist sicher: Für Faschisten aus dem europäischen Ausland hat die Alpenrepublik eine große Bedeutung. »Die Schweiz spielt als Rückzugsort für Rechte, wo man arbeiten und leben und Geld verdienen kann, eine Rolle«, erklärt Jan Jirát, Journalist der linken Wochenzeitung (WOZ) gegenüber jW.

Wenn es allerdings darum geht, die Rolle, die das Land als Standort für Infrastruktur und für die Vernetzung internationaler Rechter spielt, zu durchleuchten, hat man beim Bund, wie die Regierung in der Schweiz genannt wird, Übung im Wegsehen und Verharmlosen. Als der sozialdemokratischen Nationalrat Cédric Wermuth in der bundesrätlichen Fragestunde wissen wollte, ob es Pläne gebe, etwas gegen den unter »europäischen Expertinnen und Experten unbestrittenen« Ruf der Schweiz als sicheren Hafen für europäische Neonazis zu unternehmen, verwies die christdemokr...

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