Gegründet 1947 Dienstag, 15. Oktober 2019, Nr. 239
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
05.10.2019 / Feuilleton / Seite 4 (Beilage)

Kunst im Freiraum

Eisenhüttenstadt besticht durch geplante Lebensqualität und zahlreiche Kulturdenkmäler

Bernd Geller

Eisenhüttenstadt ist sozialistische Planstadt und Wirtschaftsstandort zugleich. Als industrielle Gründungsstadt nach dem Zweiten Weltkrieg ist sie die einzige Stadt in Deutschland, die unabhängig von vorhandenen Siedlungen entstanden ist und eine in sich geschlossene städtebauliche Anlage aufweist. Die Bewohner können täglich auf die harmonische Einheit von Architektur und Wohnquartieren, der dazugehörigen kompletten Infrastruktur und unbeschreiblich vielen Grünflächen blicken, mit der damals neue Wege beschritten wurden.

Die Menschen sollten sich hier wohlfühlen, und so war es dann auch. In den Jahren von 1950 bis 1960 strömten die jungen Erbauer nach Stalinstadt/Eisenhüttenstadt. Der Aufbau des metallurgischen Werkes, beginnend mit dem Roheisenwerk, schaffte Arbeit und Wohnraum für alle – eine neue Zukunft. Auch die vielen Kunstwerke im öffentlichen Raum sind ein M...

Artikel-Länge: 2727 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €