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16.10.2019 / Feuilleton / Seite 15 (Beilage)

Das Ende naht

Thesen der Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft zu »Klasse, Krise, Weltcommune«

Jakob Hayner

Es ist nicht zu übersehen, dass der Kapitalismus und seine weltweite Ordnung in der Krise sind – und mit ihnen auch die herrschende Klasse. Sie weiß kaum mehr das System aufrechtzuerhalten, auf Grund dessen sie herrscht. Und weil sie es nicht weiß, hat die Stunde der Hasardeure geschlagen. Die verstehen zwar noch weniger davon, versprechen aber immerhin mit höherem Einsatz zu spielen. Sie sind die radikalisierten Bürger, die nützlichen Idioten, die beseitigen sollen und wollen, was der Akkumulation im Wege stehen könnte.

Zeit, sich mit dem »kleineren Übel« anzufreunden und »das Schlimmste« zu verhindern? Keineswegs, meinen die Freundinnen und Freunde der klassenlosen Gesellschaft. In der Hamburger Edition Nautilus ist ein Band mit Schriften der Berliner Gruppe erschienen, der Titel lautet »Klasse, Krise, Weltcommune«. Dessen wichtigste Einsicht ist, dass das »kleinere Übel« unter den gegebenen Bedingungen eben das große Übel nicht erspart, welches der Kap...

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