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12.06.2019 / Feuilleton / Seite 6 (Beilage)

Das wirkliche Grauen

»Fabrikation eines Verbrechers«: Der Kriminalfall Bruno Lüdke als Mediengeschichte

Sabine Lueken

Der junge Mario Adorf spielte ihn 1957 in Robert Siodmaks »Nachts, wenn der Teufel kam«: Bruno Lüdke, den angeblichen Serienmörder, der zwischen 1924 und 1943 mehr als 50 Frauen bestialisch ermordet haben soll. Adorf begründete damit seine Karriere, für den Film gab es eine Oscar-Nominierung und den Bundesfilmpreis. Prädikat: Spielfilm mit besonders staatspolitischem Gehalt. Grundlage für den Film war der »Tatsachenbericht«, den Will Berthold, einer der kommerziell erfolgreichsten bundesdeutschen Nachkriegsautoren, in 15 Folgen in der Münchner Illustrierten veröffentlicht hatte: »Geheime Reichssache Bruno Lüdke«. Diese Dokufiktion basierte wiederum auf dem im März 1950 im Spiegel veröffentlichten Artikel von Bernd Wegner, der bei den Nazis Leiter der Zentrale zur Bekämpfung von Kapitalverbrechen im Reichskriminalpolizeiamt gewesen war. Sein Artikel war der Hauptakt in der Fortsetzungsserie über Arthur Nebe, Chef des Reichskriminalpolizeiamtes, »Euthanasie...

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