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03.04.2019 / Kapital & Arbeit / Seite 2 (Beilage)

Der Irrtum

Deutschland ist mit Abstand größte Volkswirtschaft der EU. Das war in den Anfängen der Gemeinschaft nicht gewollt – außer von deutschen Strategen

Arnold Schölzel

Wirtschaftliche Daten sagen nicht alles über Kräfteverhältnisse und Machtverteilung zwischen imperialistischen Staaten aus, aber sie sind in deren Auseinandersetzungen um Vorherrschaft und Einfluss in letzter Instanz entscheidend. Ist diese Aussage richtig, dann hat die Bundesrepublik aus der EU eine deutsche Angelegenheit gemacht. Die westeuropäischen Gemeinschaften, die sich von Anfang an notorisch falsch »europäisch« nannten, haben sich vor allem für deutsche Monopole gelohnt. Diese wurden durch den EU-Binnenmarkt zu Weltkonzernen.

Der Nutzen für Deutschland ist messbar: Sein Abstand zu den beiden nächstgrößten EU-Volkswirtschaften – Frankreich und Großbritannien – hat sich insbesondere nach der Finanz- und Weltwirtschaftskrise, die 2007 begann, beachtlich vergrößert. In Zahlen nach den Berechnungen des Internationalen Währungsfonds: Im Jahr 2000 betrug das deutsche Bruttoinlandsprodukt 1,9 Billionen US-Dollar, das britische knapp 1,5 Billionen, das fr...

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