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21.03.2019 / Feuilleton / Seite 5 (Beilage)

»Geflogen und gebannt«

»Der traurige Gast«: Matthias Nawrat ringt mit dem Unbehagen in der Kultur

Cristina Fischer

»Die Menschen haben es in der Beherrschung der Naturkräfte so weit gebracht, daß sie es mit deren Hilfe jetzt leicht haben, einander bis auf den letzten Mann auszurotten. Sie wissen das, daher ein gut Stück ihrer gegenwärtigen Unruhe, ihres Unglücks, ihrer Angststimmung.«Sigmund Freud: Das Unbehagen in der Kultur, 1929

Der 39jährige Schriftsteller Matthias Nawrat stammt aus Polen, lebt seit seinem 10. Lebensjahr in Deutschland, seit einiger Zeit in Berlin, und hat bisher vier Bücher veröffentlicht, die gelobt und ausgezeichnet worden sind. Auch sein jüngst erschienenes, als Roman bezeichnetes Werk »Der traurige Gast« hat schon viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen; es ist rezensiert und kontrovers diskutiert worden und auf der SWR- Bestenliste auf Platz sechs eingestiegen. Der Literaturkritiker Richard Kämmerlings meint: »Eine Sinnsuche, ein Versuch, in einer Welt ohne Gott und Jenseitshoffnung doch irgendwelche Gründe oder auch nur Verhaltensmodi gegen di...

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