Gegründet 1947 Dienstag, 23. Juli 2019, Nr. 168
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29.12.2018 / Geschichte / Seite 4 (Beilage)

Signal an Bourgeoisie und Regierungssozialisten

Eigene Partei oder in der USPD bleiben? Wahlbeteiligung – ja oder nein? Die Debatten vor und auf dem KPD-Gründungsparteitag

Wilhelm Pieck

Dem Genossen (Leo) Jogiches war es gelungen, in diesen Wochen mit allen Bezirken des Reiches Verbindung aufzunehmen und so auch die Voraussetzungen für eine Reichsorganisation des Spartakusbundes zu schaffen. Fortgesetzt hielt er Besprechungen mit Vertretern dieser Bezirke ab, um auch im Reiche der Spartakusbewegung einen starken organisatorischen Rückhalt zu verschaffen. (...)

Immer stärker trat die Auffassung hervor, dass die Gründung einer eigenen Partei notwendig sei, um die Bewegung auch organisatorisch zu festigen. Jogiches und auch Rosa Luxemburg konnten sich aber mit diesem Gedanken wenig befreunden. Sie suchten vielmehr ihr altes Ziel zu erreichen, innerhalb der USPD die Arbeiter so stark zu beeinflussen, dass die Politik des Spartakusbundes in der USPD durchgesetzt würde und die Führung der Partei in die Hände von Spartakus käme. Aber dazu war eben die Voraussetzung, dass ein Reichsparteitag der USPD einberufen wurde, um zur Politik der USPD-Füh...

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