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10.10.2018 / Feuilleton / Seite 19 (Beilage)

Der mit dem Schuss

Wer war Brecht? Stephen Parker stellt die alte Frage noch einmal und schreibt eine Krankengeschichte

Ronald Weber

In der berühmten Ballade »Vom armen B. B.«, die 1927 in der Brechts lyrischen Ruhm begründenden »Hauspostille« erschien, ist zu lesen: »In mir habt ihr einen, auf den könnt ihr nicht bauen.« Alexander Abusch schrieb damals in der Roten Fahne, Brechts Gedichten fehle »jener Schuss Gesinnung, der erst einen Stoff zur wahrhaft lebendigen Gestaltung führen kann«, nahm aber die nicht minder berühmte antimilitaristische »Legende vom toten Soldaten« von diesem Urteil aus, in ihr erkannte er »einen glänzenden Ansatz zu einer Dichtung des Klassenkampfes«.

Konnte man auf den 1898 als Eugen Berthold Friedrich Brecht in Augsburg in einer bürgerlichen Familie geborenen Lyriker und Dramatiker bauen? Das ist die Frage, die die zahlreichen Freundinnen und Freunde, mit denen Brecht gemeinsam arbeitete, ebenso umtrieb wie seine kommunistischen Bündnispartner, mit denen er in den 1930er Jahren und später in der DDR ästhetisch wie politisch aneinandergeriet. Es ist zugleich ...

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