13.12.2017 / Feuilleton / Seite 2 (Beilage)

Popcorn im Hochland

Irlands Westen ist von überwältigender Schönheit. Von Touristen wird er noch nicht erdrückt

Uschi Grandel

An diesem Berg hat er also geübt, denke ich mir. Er, das ist Jason Black, der im Mai 2013 als erster aus Irlands Nordwesten den Mount Everest bestieg. Der Berg heißt Mount Errigal oder in irischer Sprache An Earagail und ist mit 751 Metern der höchste der Provinz Donegal. An seinem Fuß erinnert ein Steinmonument an Blacks Leistung im fernen Himalaja. Der Wind pfeift gewaltig an diesem Septembertag, während ich mich durch die von kleinen Rinnsalen durchzogene Moorlandschaft arbeite und dann den steilen und steinigen Anstieg in Richtung Gipfel in Angriff nehme. Von oben reicht der Blick über das nordwestliche Hochland mit seinen kargen Hochebenen bis hin zum Atlantik.

Im August besuchte ich mit einer Reisegruppe bereits den umliegenden Nationalpark Glenveagh (Gleann Bheatha), das »Tal der Birken«. Ein Spazierweg führt von einem Besucherzentrum, am Ufer des Lough Veagh entlang, mitten ins wilde Hochland und zum Glenveagh Castle, dessen Erbauer John George...

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