13.12.2017 / Feuilleton / Seite 6 (Beilage)

Tierische Snacks

Die schnelle Küche des Balkans bietet einige echte Entdeckungen

Roland Zschächner

Essen ist wichtig. Und schnell muss es gehen. Der Happen zwischendurch. Das ist auch auf dem Balkan, in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens, so wie in anderen Weltgegenden. Derartige kulinarische Spezialitäten werden neuerdings in den urbanen Zentren der kapitalistischen Moderne gern als »Street food« angepriesen, ganze Festivals finden dazu statt. Doch noch haben es Cevapcici und Co. nicht in die hippen, renovierten alten Markt- und Industriehallen geschafft. Zu Unrecht.

So bleibt Gourmets kaum eine andere Wahl, als selbst den Weg beispielsweise nach Sarajevo auf sich zu nehmen. Dort findet sich mit der Cevabdzinica »Zeljo« wohl eines der bekanntesten Lokale dieser Art. Und weil der Laden gut läuft, gibt es im Altstadtviertel Bascarsija in unmittelbarer Nachbarschaft gleich zwei Filialen. Das Prinzip ist in beiden gleich: In drei Portionsgrößen – fünf, zehn oder 15 Cevapi – werden die gegrillten Hackfleischröllchen in einem halben kleinen Fladenbr...

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