13.12.2017 / Feuilleton / Seite 6 (Beilage)

Stets betreut

Auf und ab in Nordkorea. Und in der Königsstadt Kaesong einen heben

Anne-Katrein Becker

Nach Nordkorea als Tourist? Geht denn das? Nicht selten wurde ich das ungläubig gefragt. Doch nichts ist unmöglich: Sowohl in der Gruppe als auch individuell reisend kann man das fernöstliche Land besuchen. Allein wird man dabei nicht gelassen. Den Trip durchs Land begleiten immer zwei Betreuer, die Deutsch sprechen und den vorab geplanten Reiseverlauf koordinieren. Sie achten auch darauf, dass nicht alles, was man zu sehen bekommt, fotografiert wird. Tabu sind etwa militärische Objekte, Soldaten und alles, was einen »negativen« Eindruck machen könnte. Das können zum Beispiel Ochsenkarren sein.

Seltsam vertraut

Trotz solcher Einschränkungen habe ich während meines zweiwöchigen Besuchs in der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), wie das Land offiziell heißt, immerhin fast 3.000 Fotos geschossen. »Das sieht ja aus wie in jeder Großstadt auf dieser Welt«, entfuhr es einem Bekannten beim Betrachten meiner Aufnahmen. Und siehe da: In der Hauptstadt ...

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