13.12.2017 / Feuilleton / Seite 3 (Beilage)

Irdisch magisch

Die Wege sind weit in Kuba. Aber die Mühe wird belohnt

Peter Steiniger

Hier kann man sich viel vornehmen: Mehr als 1.200 Kilometer streckt sich die Perle der Antillen. Ein guter Anfang ist Havanna mit seinem Retrocharme, die Stadt, die mit ihren Kolonialbauten und bunten Amischlitten einer Filmkulisse gleicht. Unwirklich und faszinierend. Die Stadt, die von Hahnenschreien und vom Hupen der Autos geweckt wird und vor deren Dieselgeruch die Menschen an die Uferpromenade Malecón flüchten.

Geschäftstüchtig sind sie hier, müssen sie sein. Immer neue Läden und kleine private Restaurants werden hergerichtet. Kochkünstler verlassen den Untergrund. Im O’Reilly in der gleichnamigen Gasse ist es mit Reis, Huhn und Bohnen vorbei, auch die Preise sind neumodisch. Unter den Touristen, die die Altstadt rund um die Calle Obispo bis hin zum neuen Kreuzfahrtterminal, das die Schiffe fast haushoch überragen, durchstreifen, sind nicht wenige Deutsche. Häufig sind es Germanistik-Studenten, die ihnen die Sehenswürdigkeiten erklären. Dass sie m...

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