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25.10.2017 / Geschichte / Seite 6 (Beilage)

»Saufen für den Führer!«

Das Naziregime organisierte die größte Weinpropaganda-Kampagne der deutschen Geschichte

Cristof Krieger

Die thüringische Landeshauptstadt Erfurt und das rheinhessische Winzerdorf Bechtheim sind keineswegs die einzigen Kommunen, die noch heute – oder heute wieder – eine sogenannte »Weinpatenschaft« unterhalten. Auch die moselländischen Weinbaugemeinden Minheim und Senheim pflegen – ebenso wie etwa das pfälzische Bad Bergzabern und das mittelrheinische Lorch – ähnliche Beziehungen zu deutschen Städten, deren Ursprünge in die Mitte der dreißiger Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurückreichen. Angesichts der nun meist schon über mehrere Generationen hinweg gewachsenen Freundschaft mag die Frage, auf welche Weise nun genau das jeweilige Patenschaftsband einst geknüpft worden war, nachgerade als unerheblich anmuten. Und tatsächlich scheint man offenkundig in kaum einer der beteiligten Kommunen Näheres über die Ursprünge und einstigen Intentionen dieser ungewöhnlichen Kontakte zu wissen.

Oder ist es womöglich nicht eher so, dass man dies auch gar nicht so genau ...

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