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09.08.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 2 (Beilage)

Neue Seidenstraßen

Zur Sicherung der Ernährung seiner fast 1,4 Milliarden Bürger setzt China auf strategische Unternehmenskäufe und Kooperationen unter anderem in Zentralasien

Uwe Hoering

Seit vier, fünf Jahren verkehren nahezu täglich Güterzüge zwischen China und Duisburg, London, Warschau, Madrid und anderen Städten in Europa. Sie sind ein Rückgrat der chinesischen »Belt and Road Initiative« (BRI), Asien, Afrika und Europa auf dem Land- und Seeweg besser zu verbinden. Noch bringen die Züge vor allem IT-Produkte und andere Konsumgüter nach Europa. Doch wenn es nach den Planern geht, könnten sie künftig auch zur Ernährungssicherheit Chinas beitragen.

Wohlstand und Glück stellte Chinas Präsident Xi Jinping in Aussicht, als er im Oktober 2013 das Vorhaben erstmals offiziell ankündigte. Asien, der Mittlere Osten und Europa sollen auf dem Landweg (»Belt«) durch ein dichtes Netzwerk von Bahnlinien, Straßen, Flughäfen und Pipelines schneller, kostengünstiger und verlässlicher verbunden werden. Auf der »maritimen Seidenstraße« (»Road«) werden im Indischen Ozean, in Ostafrika und in Südeuropa, beispielsweise in Piräus, Häfen durch chinesische U...

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