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08.05.2017 / Inland / Seite 6 (Beilage)

»Die Rechte« provoziert erfolgreich

In Dortmund kann die Neonazipartei faktisch machen, was sie will. Antifaschisten fühlen sich von Polizei und Politik im Stich gelassen

Markus Bernhardt, Dortmund

Nunmehr seit Jahren versucht sich die neofaschistische Splitterpartei »Die Rechte« als Auffangbecken für enttäuschte Anhänger der NPD, denen selbst diese zu bieder und gar zu angepasst erscheint. Vor allem in Dortmund treiben Mitglieder und Sympathisanten der Partei »Die Rechte« ihr Unwesen. Die Ruhrgebietsmetropole gilt seit geraumer Zeit als die braune Hochburg im Westen der Republik. Und dies nicht zu Unrecht. Sowohl die Polizei als auch die politisch Verantwortlichen in der seit Jahrzehnten SPD-geführten Stadt haben es zugelassen, dass sich rund um den Wilhelmplatz im Stadtteil Dorstfeld das entwickeln konnte, was die braune Szene selbst hämisch »Nazikiez« nennt.

So plakatiert »Die Rechte« im noch bis zum 14. Mai laufenden nordrhein-westfälischen Landtagswahlkampf »Nazikiez Dorstfeld«-Plakate, was die Stadtverwaltung zu verhindern versucht, weil es sich dabei nicht um Wahlwerbung im eigentlichen Sinne handle. Zugleich hat die neofaschistische Partei di...

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