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26.04.2017 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 9 (Beilage)

Macht’s doch anders

Österreichs Verbände sind auf die Sozialpartnerschaft eingeschworen. Nicht so KOMintern: Die Organisation unterstützt die Gründung von Betriebsräten und kandidiert mit eigenen Listen für die Gremien

Michael Wögerer

»In vielen Betrieben hat die KOMintern einen guten Namen«, sagte Selma Schacht. Die Wiener Gewerkschafterin hat bereits mehr als ein Dutzend Betriebsratsgründungen begleitet, kennt also etliche Unternehmen. Ihr Kollege Gerhard Mack ebenso. »Das ist ein großes Feld«, meinte er Anfang April gegenüber jW. Regelmäßig würden Genossen von KOMintern Listen mit kämpferischen Kollegen für Betriebsratswahlen in Österreich aufstellen. »Darüber hinaus betreuen wir auch andere, die sich zwecks der Betriebsratsgründung an uns wenden.« Es habe Zeit gebraucht, aber mittlerweile würden sich zunehmend neue Kollegen an die kommunistische Gewerkschaftsinitiative wenden, eben an die KOMintern.

Acht Jahre ist es her, dass die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – International in der eigenen Schreibweise: KOMintern) erstmals bei den Wahlen zur Wiener Arbeiterkammer (AK) antrat. Auf Anhieb holte die Organisation im Mai 2009 einen Sitz in der Vollversammlung der gesetzlichen ...

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