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18.04.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 5 (Beilage)

»Zuviel zum Sterben, zuwenig zum Leben«

Bei der Sozialhilfe wird in der Schweiz immer mehr gekürzt. Betroffene werden mittlerweile gar kriminalisiert

Pierre Heusser

Rund 250.000 Personen. So viele müssen in der Schweiz, in der rund 8,4 Millionen Menschen leben, Sozialhilfe beziehen. Auf den ersten Blick scheinen die Leistungen, die sie erhalten, im Vergleich zu Deutschland großzügig zu sein: Eine alleinstehende Person hat das Recht auf monatlich 986 Franken (ca. 910 Euro) für ihren Grundbedarf, zusätzlich deckt die Sozialhilfe die Kosten für Wohnen und medizinische Grundversorgung. Gegenüber dem Hartz-IV-Regelsatz von monatlich 409 Euro wirkt dies komfortabel. Aber bedenkt man, dass die Lebenshaltungskosten in der Schweiz deutlich höher sind, dann sind die Ansätze in etwa vergleichbar. Die Leistungen der Sozialhilfe sind, so eine Betroffene, »zuviel zum Sterben, aber zuwenig zum Leben«.

Und die Schrauben wurden in den letzten Jahren noch weiter angezogen: Die sogenannten SKOS-Richtlinien, welche die Höhe der Sozialhilfeleistungen regeln, wurden innert kurzer Zeit zweimal revidiert – und zwar im wesentlichen zuungu...

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