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18.04.2017 / Kapital & Arbeit / Seite 2 (Beilage)

Der Reichtum den Reichen

Die Schweiz zählt zu den wohlhabendsten Ländern der Welt. Die Vermögen sind allerdings sehr ungleich verteilt

Ueli Mäder

Im Jahr 1972 gab es in der Schweiz offiziell nur noch 106 Arbeitslose. Armut schien überwunden zu sein. Das änderte sich schon bald mit den rezessiven Einbrüchen, durch die Tausende von Menschen ihre Anstellung verloren. Seither nehmen soziale Gegensätze zu: Heute leben in fast jedem zehnten Haushalt armutsbetroffene Menschen. Das passt nicht zum Bild der reichen Schweiz.

Macht der Definition

»Man kann eine Armut in der reichen Schweiz auch herbeistudieren«, lautet eine gängige Kritik am Befund der Armut. Armut lässt sich aber auch tabuisieren oder wegdefinieren. Das Bundesamt für Statistik (BFS) zählte bislang Haushalte als »werktätig und arm«, die mit einer Erwerbstätigkeit von über 90 Prozent einen Lohn erarbeiten, der unter dem Ansatz der Sozialhilfe liegt. In der Schweiz beträgt er für eine alleinstehende Person weniger als 1.000 Euro, nach Abzug der Ausgaben für Miete und Gesundheit. Die Berechnung der »Working poor« vernachlässigt allerdings A...

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