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07.12.2016 / Feuilleton / Seite 6 (Beilage)

Auf sich gestellt

Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist schön. Lukrativ ist sie nicht

Roswitha Schlesinger

Es war einmal: Kinder- und Jugendreisen, Klassenfahrten, Ferienlager, Pionierlager – zu DDR-Zeiten eine schöne Selbstverständlichkeit. Heute sieht das Bundeswirtschaftsministerium laut einer Studie Kinder- und Jugendreisen zwar als bedeutenden Wirtschaftsfaktor mit mehr als 26 Milliarden Euro Umsatz jährlich, damit endet die frohe Botschaft aber auch schon. Untersuchungen belegen, dass Lehrer immer seltener bereit sind, mit auf Klassenfahrt zu gehen und vielen Familien das Geld fehlt, um ihre Kinder auf Reisen zu schicken. Bereits 2002 beschloss der Bundestag einen »Aktionsplan Kinder- und Jugendreisen«. Bist heute wurde der weder komplett umgesetzt noch fortgeschrieben. Vereine und Verbände der freien Jugendhilfe und kommerzielle Anbieter sind meist auf sich allein gestellt. Sie suchen nach Wegen, möglichst vielen Kindern und Jugendlichen inter...

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