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19.10.2016 / Feuilleton / Seite 10 (Beilage)

Literarische Gegenöffentlichkeit

Eine Anthologie blickt in österreichische Zeitschriften der siebziger Jahre

Florian Neuner

Literaturzeitschriften sind Zeitdokumente. Sie spiegeln das literarische Leben einer Region oder sind Sprachrohr einer bestimmten Richtung. Zuweilen entraten sie auch jeglicher Programmatik und bilden Freundeskreise ab. Literaturzeitschriften werden vor allem von Autoren gelesen. Der durchschnittliche Literatur­interessierte begnügt sich mit Büchern.

Was Literaturzeitschriften aber in der Retrospektive nicht nur für Literaturhistoriker interessant macht, ist die Tatsache, dass der Zugang zu ihnen vergleichsweise niedrigschwellig ist und von ihnen deshalb auch jener Teil der literarischen Produktion abgebildet wird, den Verlage ablehnen. Wer bei keinem Verlag landen kann, findet bestimmt eine Zeitschrift, die ihn druckt, oder gründet notfalls selbst eine. Literaturzeitschriften bedeuten nicht zuletzt auch literarische Gegenöffentlichkeit. Und man täusche sich nicht: Qualität setzt sich keineswegs zuverlässig durch. So erschien von dem Südtiroler Norbert C....

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