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06.04.2016 / Ausland / Seite 5 (Beilage)

Die Gegenbewegung

Freiwillige Helfer engagieren sich gegen die fremdenfeindliche Politik der dänischen Regierung

Birthe Sørensen

Als Dänemark im Januar dieses Jahres den sogenannten Jewelry Act (Juwelengesetz) verabschiedete, sorgte das für einiges Aufsehen in der Welt. Dieses Gesetz verpflichtet die dänische Polizei dazu, persönliche Habe von Flüchtlingen zu beschlagnahmen, wenn sie einen Wert von 10.000 dänischen Kronen (etwa 1.350 Euro) übersteigt und keinen Erinnerungswert für die betreffende Person hat.

Das Gesetz wurde »Jewelry Act« genannt, weil es ursprüngliche in der Absicht der dänischen Regierung lag, dass die Behörden Schmuck einschließlich Trauringen von Asylsuchenden beschlagnahmen, sofern dessen Wert 3.000 Kronen übersteigt. Nach eingehender Debatte wurde das Gesetz jedoch geändert. Schmuck mit Erinnerungswert sollte demnach ausdrücklich nicht konfisziert werden. In der Praxis hat der Jewelry Act jedoch keinerlei Bedeutung, weil von den in Dänemark ankommenden Flüchtlingen niemand Wertsachen mit sich führt.

Abschreckung

Weitaus schlimmer sind indes alle anderen von der ...

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