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30.10.2015 / 0 / Seite 5 (Beilage)

Gedankenterror

Heinz Jürgen Schneiders Roman »Im Land der Lügen« beginnt mit der Verhaftung der Hauptfigur aufgrund staatlicher Verschwörungstheorien

Claudia Wangerin

Ein Politkrimi, an dessen Ende wichtige Fragen offenbleiben – das klingt frustrierend, aber leider auch sehr realistisch. Heinz Jürgen Schneider ist es gelungen, diese kleine Ernüchterung am Ende seines spannenden Romans »Im Land der Lügen« eher zum Ansporn für aufklärerische Initiativen und einen langen Atem zu machen als zum Ärgernis. Auch lässt er seine Leserinnen und Leser nicht ganz in der Luft hängen, was die naheliegende Erklärung für den Tod des Berliner Linken Joachim »Lucky« Boehnisch angeht. Nur lässt sich die letzte Klarheit nicht mit den Mitteln herstellen, die linken Anwälten, Journalisten und Aktivisten zur Verfügung stehen. Selbst wenn sie hochbegabten Computerfreaks mindestens freundschaftlich verbunden sind. Schneiders Hauptfigur Ole Frei, ein journalistischer »Selbstausbeuter« und Netzaktivist, der in Hamburg lebt und zu Beginn des Romans erst einmal verhaftet wird, liebt sogar eine solche IT-Spezialistin. Von Boehnischs Tod erfährt ...

Artikel-Länge: 3856 Zeichen

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