Gegründet 1947 Mittwoch, 24. Juli 2019, Nr. 169
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14.10.2015 / 0 / Seite 23 (Beilage)

Der Neuerer

In der Biographie des Erfinders der Digedags spiegeln sich die Widersprüche der DDR-Gesellschaft

Gerd Bedszent

Der Graphiker und Karikaturist Johannes Hegenbarth (1925–2014) hat unter dem Pseudonym »Hannes Hegen« das noch heute beliebte Comicmagazin Mosaik in der DDR gegründet und lange Jahre geleitet.

Die Zeitschrift prägte ganze Generationen von Kindern und Jugendlichen. Verschiedene Brüche in ihrer Geschichte lieferten reichlich Stoff für Mythenbildungen.

Hegenbarth lebte zurückgezogen. Umso verdienstvoller ist es, dass es dem Tessloff-Verlag gelang, ihn für die Mitarbeit an dem Buch zu gewinnen. Er hat bis zuletzt an dem Projekt mitgearbeitet, durfte die Fertigstellung aber nicht mehr erleben.

Das jetzt vorliegende Buch trägt den Titel »Die drei Leben des Zeichners Johannes Hegenbarth«. Drei Leben deshalb, weil der Künstler schon vor der Gründung des Mosaik als Karikaturist viele Arbeiten vorgelegt hatte und nach seinem Ausscheiden, was wenige wissen, weiter produktiv blieb. Zahlreiche im Buch abgebildete Arbeiten illustrieren die verschiedenen Etappen seiner ...

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