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14.10.2015 / 0 / Seite 19 (Beilage)

Der Tod der Riesenalke

Elizabeth Kolbert erzählt vom Artensterben

Utz Anhalt

Der Mensch löst das sechste Massensterben von Arten in der Naturgeschichte aus, vergleichbar mit dem Untergang der Dinosaurier am Ende der Kreidezeit. Wissenschaftler bezeichnen unser Erdzeitalter auch deshalb als Anthropozän, weil nie zuvor eine Spezies andere Arten ausgelöscht hat.

Georges Cuvier (1769–1832) erkannte als erster, dass Tierarten aussterben, präparierte das erste Skelett eines Mastodons, hatte um 1800 bereits die Fossilien von 23 Tierarten gesammelt und entwickelte auf dieser Grundlage eine Theorie, nach der das Verschwinden von Arten in der Erdgeschichte auf Katastrophen zurückzuführen sei. Die von Autoren wie Jean-Baptiste Lamarck (1744–1829) und Charles Darwin (1809–1882) schließlich durchgesetzte Vorstellung, dass sich Arten evolutionär verändern könnten, lehnte er hingegen rigoros ab.

Lamarck ging davon aus, dass sich die Tierindividuen anpassten und ihre Körper veränderten. Vögel, die im Wasser lebten, bekämen Schwimmhäute...

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