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14.10.2015 / 0 / Seite 9 (Beilage)

»Man muss erkennen, dass das System nicht reformierbar ist«

Ein Gespräch. Mit Berthold Seliger. Über Vetternwirtschaft, das Quotendiktat und die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Fernsehens

Matthias Reichelt

Fällt Ihnen etwas Positives zum öffentlich-rechtlichen Fernsehen ein?

Sicher gibt es auch gute Sendungen, Politikmagazine wie »Panorama« und »Monitor«, ein paar Dokumentationen, die noch nicht der Mainstream-Machart unterworfen sind, »Die Kinder von Golzow« oder der jüngste Film von Edgar Reitz zum Beispiel. Das Problem ist: All das sind Ausnahmen. Wenn man den Gesetzesauftrag, also »Bildung, Information und Kultur«, ernst nimmt, müssten derartige Sendung aber die Regel und nicht die Ausnahme sein.

Wie bewerten Sie Kultur- und Literatursendungen wie »Aspekte«?

»Aspekte« war vor zehn Jahren noch annehmbar. Die heutigen Moderatoren orientieren sich eher an Viva. Man will die Jugend erreichen und bekommt Geplapper. Darunter leide ich. Das ist regelrecht gesundheitsschädigend.

Zu seiner Finanzierung fordert das Öffentlich-rechtliche den durch die Umstellung Rundfunkgebühr auf eine Haushaltsabgabe erwirtschaften Überschuss von 1,6 Milliarden...

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