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14.10.2015 / 0 / Seite 5 (Beilage)

»Verändere die Welt, sie braucht es.«

Werner Wüthrich beleuchtet Bertolt Brechts Theaterarbeit in der Schweiz

Sabine Kebir

Nachdem er vor dem Ausschuss für unamerikanische Umtriebe befragt worden war, verließ Bertolt Brecht sein Exilland USA und hielt sich 1947/48 für ein Jahr in der Schweiz auf, wo im Stadttheater Chur seine Fassung der »Antigone des Sophokles« aufgeführt wurde. Der Dramatiker beabsichtigte, in der Schweiz zu bleiben, falls er in Deutschland keine akzeptablen Arbeitsbedingungen erhalten hätte. Werner Wüthrich, Autor mehrerer Bücher über Brechts Wirken in der Schweiz, fand heraus, dass Brecht bereits einen Antrag auf Bleiberecht gestellt hatte.

Er liefert Analysen der Werke, die Brecht in der Schweiz verfasste, der Inszenierungen, in denen er Regie führte, studierte die Akten der Fremdenpolizei, stöberte erfolgreich nach ungehobenen Nachlässen und interviewte zahlreiche Menschen, die mit Brecht zu tun hatten. Zudem untersuchte er die Netzwerke aus sozialdemokratischen und kommunistischen Intellektuellen, die sich für Einreise, Arbeitsmöglichkeiten und ...

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