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14.10.2015 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Kritisches Unbehagen

Kathrin Röggla sucht nach einem Theater, das die Gesellschaft verändern hilft

Ingar Solty

Kathrin Röggla, die seit Jahren mit Literaturpreisen überhäuft wird, ist eine der bekanntesten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der Gegenwart. Sie begreift sich nicht als »interesseloser Spaziergänger der Wirklichkeit«, sondern als politisch engagiert. Und dies, obwohl dem Begriff heute der strenge Geruch der häufig schlechten Agitprop-Lyrik von 1968 oder Grassscher SPD-Wahlkampfpolitik anhaftet. Rögglas Verständnis von kritischem Theater ist nun in Gestalt von drei Vorlesungen unter dem Titel »Die falsche Frage« nachzulesen. Sie schreitet fragend voran, ohne vorgefertigte Antworten, was richtig und wichtig ist, aber mit einem Unbehagen in Bezug auf die Art von Systematik, wie sie ein Bertolt Brecht noch verfolgte.

Rögglas Frage ist essentiell: Was kann politisches Theater heute sein? Sie hofft auf »eine gesellschaftliche Veränderung«. Theater ist für sie »nicht reines Spiel, nicht reines Ereignis, kein kritikloses Dabeisein mit der Wirklichke...

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