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20.05.2015 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Reaktionäres Sammelbecken

Die Deutsche Polizeigewerkschaft fällt durch Stimmungsmache gegen Antifaschisten auf.

Markus Bernhardt

Die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG), die gemeinhin als rechtes Pendant der Gewerkschaft der Polizei (GdP) gilt, inszeniert sich zunehmend als Sprachrohr reaktionärer Forderungen und Agitator gegen Antifaschisten. Erst im Januar dieses Jahres machte das Antifaschistische Infoblatt (AIB) öffentlich, dass Bodo Pfalzgraf, Berliner Landesvorsitzender der DPolG, 1990 auf Platz 15 einer Wahlkandidatenliste der rechten Partei »Die Republikaner« (REP) zu finden war. Dem AIB zufolge soll Pfalzgraf außerdem im November 1990 als »stv. Kreisvorsitzender« des REP-Kreisverbands Wedding zu einer Veranstaltung zum Thema »Deutschland halt’s Maul?« in das Rathaus Wedding eingeladen haben. Für die damalige REP-Fraktion im Abgeordnetenhaus von Berlin lud er im November 1990 unter dem Titel »Mit den Altparteien ins Chaos« zu einer weiteren Veranstaltung ein.

Die DPolG reagierte äußerst verschnupft auf diese Veröffentlichung der Antifaschisten. Ebenso der bundesweit ü...

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