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06.09.2014 / 0 / Seite 2 (Beilage)

Krieg der Erinnerung

Nationalistische Geschichtsdeutungen in der Ukraine spalten das Land

Frank Brendle

Die nationalistische Stimmung, die weite Teile der ukrainischen Gesellschaft erfaßt hat, hat den seit Jahren herrschenden Trend zu einer revisionistischen Neubewertung des Zweiten Weltkrieges beschleunigt. Ukrainische Faschisten, die zeitweise mit den Nazis kollaboriert hatten, werden zunehmend als »antitotalitäre« Freiheitskämpfer gedeutet. Parolen der extremen Rechten sind infolge der Maidan-Proteste zum Allgemeingut geworden.

Ukrainische Nationalisten – weit über die rechtsextreme »Swoboda«-Partei hinaus – haben zwei große geschichtspolitische Themen: Die Rehabilitierung der »Organisation Ukrainischer Nationalisten« (OUN) und ihres Anführers Stepan Bandera, und die Deutung des sogenannten Holodomor, der großen Hungersnot von 1932/33, als (sowjetischen) Genozid am ukrainischen Volk.

Mythos »Holodomor«

Seriöse Historiker gehen davon aus, daß die sowjetische Führung die Naturkatastrophe durch üb...

Artikel-Länge: 6730 Zeichen

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