28.05.2014 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Kitty hält die Klappe

Im »Hello Kitty«-Kosmos können alle irgend etwas am besten, vor allem sehr viel Geld verdienen

Thomas Behlert

Die Verkäufer in den Spielwarenabteilungen müssen viel aushalten und sich auch noch in der ganzen Fankultur verdammt gut auskennen. Ständig werden sie von Kindern belagert, die ganz bestimmte Dinge haben wollen, die kein Mensch jemals zum Leben braucht. Da werden Karten von Fußballspielern gesammelt und dürre Monsterpuppen nachgerfagt. Immer wieder nehmen die kleinen Nervbälger und Schwererziehbaren jeden Scheiß von Bayern München und Borussia Dortmund, Hauptsache, deren Wappen ist auf Bleistiftspitzern, Federmappen und irgendwelchen Mützen zu erkennen. Gilt auch für alle Disney-Filme, wobei der jeweils neueste zu ästhetischen Nachrüstungen im Kinderzimmer führt. Und dann sind da noch die japanischen Spielwaren. An vorderster Front »Hello Kitty«, mittlerweile weltweit auf mehr als 50000 Artikeln zu bewundern. Typische Kindersachen sind: Kreditkarten, Jumbojets, Tassen, Wein­etiketten, Heftumschläge, Füllfederhalter, Geldkassetten, Postkart...

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