Gegründet 1947 Dienstag, 25. Juni 2019, Nr. 144
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11.12.2013 / 0 / Seite 8 (Beilage)

Ein wenig konstruiert

Taiye Selasis hochgelobtes Familienepos hat auch Schwächen

Mona Grosche

Taiye Selasis Debütroman hat eingeschlagen wie ein Blitz: Der Penguin-Verlag wollte das Manuskript von »Ghana must go« (so heißt »Diese Dinge geschehen nicht einfach so« im Original) bereits haben, noch ehe das Buch zu Ende geschrieben war. Toni Morrison, bei der die Autorin studierte, ermunterte sie zum Schreiben und auch Salman Rushdie schätzt ihre Feder. Schließlich erschien das Buch im Frühjahr 2013 in deutscher Übersetzung beim Fischer-Verlag und in weiteren 14 Ländern. Die Feuilletons überschlagen sich geradezu mit Lobeshymnen. Zu Recht?

Fest steht: Diese Autorin weiß sehr genau, wovon sie schreibt, wenn sie das Leben einer Familie schildert, die zwar afrikanische Wurzeln hat, aber in den Metropolen der ganzen Welt heimisch ist. Hierfür schuf sie eigens den Begriff »Afropolitans«. Sie selbst gehört auch dazu, denn die in London geborene Absolventin von Yale und Oxford ist Kind afrikanischer Eltern, die beide Ärzt...

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