Gegründet 1947 Mittwoch, 24. Juli 2019, Nr. 169
Die junge Welt wird von 2201 GenossInnen herausgegeben
25.09.2013 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Im Schlachthofdschungel

In der hochprofitablen Fleischindustrie herrschen fürchterliche Verhältnisse

Elmar Wigand

BU: Die Arbeit in Schlachthöfen ist anstrengend und gefährlich – und wird in vielen Fällen noch nicht einmal angemessen entlohnt.





Die technische Entwicklung der industriellen Produktivkräfte schreitet unaufhörlich voran – für die Qualität der Arbeitsbedingungen und den Arbeitsschutz gilt das nicht unbedingt. Sie scheint sich eher im Kreis zu drehen. Seit über 100 Jahren ist von Sklaverei die Rede, wenn es um die Beschreibung der Arbeit in Schlachthöfen geht. Der amerikanische Sozialist Upton Sinclair landete mit seinem Roman »The Jungle« 1906 einen weltweiten Bestseller. Sinclair hatte für die Recherche seines Werks sieben Wochen lang im Armour Trust, einer der größten Fleischfabriken Chicagos, gearbeitet. Der Roman beschreibt, wie Arbeiter in Bottiche fielen und eingedost wurden. Der Ekel über das Essen führte damals zu einer verschärften staatlichen Kontrolle. Deren Stoßrichtung lag aber in einer Verbesserung der Hygien...





Artikel-Länge: 6170 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €