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14.08.2013 / 0 / Seite 6 (Beilage)

Praktikabel geht anders

NSA-Skandal: Man kann sich durchaus gegen die Datenschnüffelei von Geheimdiensten wehren. Die Kommunikation wird dadurch allerdings umständlicher

Helge Lehmann

Kritischen Journalisten dürften die Enthüllungen von Edward Snowden über das Prism-Programm der NSA eher ein Lächeln abgerungen haben: Schon Mitte der 60er Jahre war durchgesickert, daß sich dieser US-Geheimdienst seit seiner Gründung drei Jahrzehnte zuvor zu einem der weltweit größten Datensammler entwickelt hatte – ohne Internet noch, versteht sich. (Siehe jW vom 7. und 8. Juli, Seiten 10/11)

Ein wichtiger Stützpunkt auf deutschem Boden war damals im IG-Farben-Haus in Frankfurt am Main untergebracht. Heute dürfte er in Wiesbaden-Erbenheim zu suchen sein, auf dem Gelände des größten Stützpunktes der US-Army außerhalb der USA. Das Abhören geht mit Sicherheit weiter, mit nicht absehbaren Folgen.

Die Empörung darüber ist berechtigt. Viele Menschen fragen nach Erklärungen und suchen Ratschläge, was sie dagegen tun können, wenn Geheimdienste nicht nur unsere Mails und SMS mitlesen können, sondern auch noch registrieren, welche Internetseiten...



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