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14.08.2013 / 0 / Seite 3 (Beilage)

Der Riese von der Ruhr

Durch den Mega-Deal mit Axel Springer ist die Funke-Gruppe in die Schlagzeilen geraten. Die macht seit Jahren mit negativen Meldungen von sich reden

Gert Hautsch

Ein stolzer Preis: 920 Millionen Euro läßt die Funke-Gruppe aus Essen springen, um vom Springer-Konzern zwei Zeitungen und sieben Zeitschriften zu kaufen. Man muß schon ins Jahr 2007 zurückgehen, um ein Mediengeschäft in vergleichbarer Größenordnung zu finden. Damals zahlte die Südwestdeutsche Medienholding 750 Millionen für 62,5 Prozent des Süddeutschen Verlags. Die WAZ-Gruppe, wie Funke seinerzeit noch hieß, hatte mitgeboten, obwohl sie erst neun Monate vorher 210 Millionen für die Braunschweiger Zeitung bezahlt hatte. Geld scheint in Essen keine Rolle zu spielen.

Das paßt nicht zu den Tönen, die die Funke-Oberen gegenüber ihren Belegschaften anschlagen. Da wird gern die drohende Katastrophe an die Wand gemalt, wenn nicht eisern gespart werde. In der Tat ist der Konzern in den vergangenen zehn Jahren erheblich geschrumpft. Zwischen 2002 und 2011 ist sein Umsatz von 1,9 auf 1,1 Milliarden Euro gesunken, 2012 wird er wohl unter die Milliarde gerutscht se...

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