Gegründet 1947 Montag, 24. Juni 2019, Nr. 143
Die junge Welt wird von 2198 GenossInnen herausgegeben
14.08.2013 / 0 / Seite 2 (Beilage)

Alles muß raus!

Springer verscherbelt Printmedien an Funke: Zwei unterschiedliche Wege im Umgang mit schrumpfenden Auflagen und Werbeerlösen

Gert Hautsch

Pack schlägt sich – Pack verträgt sich« – an diesen Spruch konnte man sich erinnert fühlen, als am 25. Juli der Vorstandsvorsitzende des Springer-Konzerns, Mathias Döpfner, bekanntgab, daß er für 920 Millionen Euro Zeitungen und Zeitschriften an die Funke-Gruppe verkauft. Denn noch im Oktober 2011 hatte Döpfner ungefragt ein Kaufangebot für Teile des Essener Konzerns präsentiert, der damals noch WAZ-Gruppe hieß. Er hatte sich damit in Verhandlungen eingemischt, die zwischen den WAZ-Eigentümern um eine Neuverteilung der Anteile geführt wurden.

Die Antwort war eine scharfe öffentliche Polemik. Seither galt das Verhältnis zwischen den beiden Geschäftsführungen als vergiftet. Ein Irrtum, wie sich nun zeigte. Aber was steht hinter diesem Verkauf, der in der deutschen Verlagsgeschichte seinesgleichen sucht? Welche Interessen haben hier eine gemeinsame Basis gefunden?

An der Börse war die Sache rasch klar: Der Aktienkurs der Axel Sp...



Artikel-Länge: 6894 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €