Gegründet 1947 Sa. / So., 19. / 20. Oktober 2019, Nr. 243
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01.09.2012 / 0 / Seite 12 (Beilage)

»Solidarisch und entschlossen«

Massenblockaden stoppen Neofaschisten und ­vermitteln ein Bewußtsein für die eigene Stärke. Ein Gespräch mit Mischa Aschmoneit

Interview: Markus Bernhardt

Mischa Aschmoneit engagiert sich bei der Gruppe »see red! Interventionistische Linke Düsseldorf« und war einer der Pressesprecher der Kampagne »Castor Schottern!«

F: Heiligendamm, Dresden, Dortmund und auch Frankfurt am Main stehen als prominente Orte für Blockadeaktionen als einer Form gesellschaftlicher Auseinandersetzung, an denen etwa Treffen der herrschenden Politik oder Aufmärsche von Neonazis verhindert werden sollten. Wie bilanzieren Sie die Aktionsform Massenblockade?

Zu nennen ist unbedingt auch die jahrelange Praxis der Antiatombewegung, insbesondere von »x-tausendmal quer« im Wendland. Das Mittel der Blockade ist in den Aktionskatalog der außerparlamentarischen Bewegung aufgenommen und in verschiedenen Situationen angewandt worden. Insofern ist, was die Verbreitung angeht, eine positive Bilanz zu ziehen.

F: Aufrufe zu Blockaden sind fast schon inflationär. Aber nur wenige davon sind erfolgreich …

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