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01.09.2012 / 0 / Seite 2 (Beilage)

Terrorgefahr

Nach Auffliegen des »Nationalsozialistischen Untergrunds« sind Neonazis in die Defensive ­geraten. Gleichzeitig droht eine weitere Zunahme der Gewalt

Ulla Jelpke

Razzien und die Auflösung von Neonazigruppen, die Debatte um ein neues NPD-Verbotsverfahren, der Rückgang der Teilnehmerzahlen bei rechten Aufmärschen und Zerwürfnisse in den eigenen Reihen kennzeichnen das Bild des organisierten Neofaschismus im Jahr 2012. Die Kehrseite dieser Entwicklung ist eine weitere Radikalisierung der militanten »Autonomen Nationalisten« (AN).

Die Aufdeckung der Zwickauer Terrorzelle »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) und ihrer Täterschaft von zehn Morden und mindestens zwei Bombenanschlägen hat in weiten Teilen der Öffentlichkeit zu einer gesteigerten Sensibilität gegenüber Rechtsextremen geführt. Die Mobilisierung gegen Neonaziprovokationen hat zugenommen. Im Februar demonstrierten Tausende in Dresden gegen 1600 Neonazis. Der jährliche Aufzug durch die sächsische Landeshauptstadt gehörte zu den größten Europas, doch nach erfolgreichen Blockaden in den vergangenen Jahren ist er immer kleiner gewor...

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