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15.08.2012 / 0 / Seite 6 (Beilage)

Weiße Flecken

Wie die Standortpolitik der Nachrichtenagenturen die Empathie für die Opfer verschiedener Kriege bestimmt

Claudia Wangerin

In regelmäßigen Abständen müssen sich Freunde Palästinas in der BRD fragen lassen, warum in dieser kriegerischen Zeit gerade der Nahostkonflikt ihre Gemüter so erhitzt – ob sie vielleicht den Juden Auschwitz nicht verzeihen können und sie daher auf Biegen und Brechen als »Tätervolk« sehen wollen. Während die automatische Gleichsetzung jeder Kritik am Staat Israel mit Antisemitismus als böswillig bezeichnet werden kann, ist die erste Frage durchaus berechtigt.

Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der Kriege in aller Welt auf den höchsten Stand seit 1945. Laut Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung (HIIK) gab es 2011 weltweit 20 Kriege – weitere 18 Konflikte definierten die Politikwissenschaftler als begrenzte Kriege (»limited wars«). Grundlage der Bewertung sind erfaßte militärische Maßnahmen sowie Todesopfer und Flüchtlingszahlen.

Zu den Konflikten, die im vergangenen Jahr zu Kriegen eskali...



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