Gegründet 1947 Donnerstag, 17. Oktober 2019, Nr. 241
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03.02.2010 / 0 / Seite 12 (Beilage)

Das Sahnehäubchen

Ohne feine Soßen verbleiben viele Gerichte auf dem Niveau der Sättigungsmasse. Die Edition Teubner bietet Nachhilfe auf hohem Niveau

Rainer Balcerowiak

Neben Licht, Wasser und Schutz vor Witterungseinflüssen gehören vom Körper verwertbare Nährstoffe zu den unverzichtbaren Lebensgrundlagen der Menschheit. Das Angebot an letzteren ist äußerst vielfältig. Doch es dauerte Hunderttausende von Jahren, bis sich die Nahrungsaufnahme von der physischen Reproduktionsnotwendigkeit partiell zu einem Genußfaktor entwickelte. Zunächst wurde der Verzehr von Rohprodukten durch verschiedene Zubereitungstechniken wie Kochen, Grillen und Fermentieren ergänzt. Später wurde auch gedämpft, gebraten, gepökelt und geräuchert. Schließlich begann das Salz seine Karriere als wichtigste und entsprechend wertvolle Speisezutat. Ihm folgten Kräuter und Gewürze. Doch »der Triumph des Geschmacks in der Kochkunst« wie es Honoré de Balzac nannte, ließ noch einige Zeit auf sich warten. Forscher vermuten, daß so etwas ähnliches wie Soße erstmalig vor rund 2500 Jahren in China fabriziert wurde, und zwar sowohl auf Soja- wi...

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