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03.02.2010 / 0 / Seite 11 (Beilage)

Teufelsintervalle

»Ozzy. Die Autobiographie«: Mit Hilfe von Chris Ayers versucht sich der Madman, an sein Leben zu ­erinnern

Frank Schäfer

Gleich am Anfang eine Warnung, daß sein Gedächntnis »nicht unbedingt mit der ›Encyclopedia Britannica‹ zu vergleichen« sei. Wer Ozzy in den letzten zehn Jahren mal gesehen hat – und dank MTV und dem Reality-Sitcom-Dauerbrenner »The Osbournes« sind das ja fast alle –, hat das auch »nicht unbedingt« erwartet. Eine Autobiographie aber erst recht nicht. Es muß ein Knochenjob gewesen sein für den Co-Autor Chris Ayers, aus den zernuscheltenTonbandprotokollen eine halbwegs stringente Autobiographie zu formen. Und eine respektable Rechercheleistung überdies.

John Michael Osbourne leidet seit frühester Kindheit an ADS und noch dazu an Dyslexie, das heißt er kann keinen Satz vernünftig zu Ende lesen und schreiben noch weniger. Um seine Minderwertigkeitskomplexe zu überspielen, macht er sich zum Affen. Aus John Michael wird Ozzy – der Madman, der durchgeknallte, unberechenbare, aber stets unterhalt...

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