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07.10.2009 / 0 / Seite 9 (Beilage)

Der Weg der Brötchen in den Sozialismus

Ein Vorabdruck aus »Königin im Dreck. Texte zur Zeit«

Ronald M. Schernikau

Nach dem Abitur und mit dem großen Erfolg seines Erstlings »Kleinstadtnovelle« war Ronald M. Schernikau 1980 zum SCHREIBEN, SCHWULSEIN, KOMMUNISTSEIN von Hannover nach Westberlin gezogen. Das mit dem Schwulsein, daß also schwuler Sex sich leichter organisieren ließ, schwules Leben entspannter möglich schien als in der Provinz, glaubten ihm noch die meisten seiner Freunde, das mit dem Schreiben, daß er sich professionalisieren und etablieren wollte als Schriftsteller, warteten sie erstmal ab. Er selber war da ganz sicher, wie sein Tagebuch 1980, veröffentlicht auf schernikau.net, belegt: »schreiben so transparent wie möglich; so einsehbar wie es sein kann: ohne rücksicht jedoch aufs heute. künstler sind vorgeschmack des kommunismus«. Sein Kommunistsein nahmen sie schlicht nicht ernst, so überzeugend er auch die Sache der Kommunisten vertrat. Schon in deren Jugendorganisation aktiv, war er mit dem Umzug aus der DKP in die Sozialistis...

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