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05.08.2009 / 0 / Seite 4 (Beilage)

Mord im Fünfsekundentakt

Petra Ramsauer hat ein aufrüttelndes Buch über die Ursachen der aktuellen Hungerkrise geschrieben. Doch ihre Lösungsansätze wirken, als wolle sie vor allem niemandem zu nahe treten

Jana Frielinghaus

Erst vor knapp einer Woche hat Josette Sheeran, Direktorin des Welternährungsprogramms (WFP) der Vereinten Nationen, Alarm geschlagen. Die Organisation kümmert sich um jene, für die es nur noch ums nackte Überleben geht. Sheeran zufolge haben die Geberländer dem WFP für dieses Jahr lediglich 3,7 Milliarden Dollar an Hilfsgeldern versprochen – und damit weniger als die Hälfte des eigentlich benötigten Budgets. Bislang seien zudem nur 1,8 Milliarden Euro eingetroffen. In Kenia beispielsweise erhalten deshalb nur noch 330000 der zehn Millionen Bedürftigen Hilfsnahrung.

Nach wie vor stirbt alle fünf Sekunden ein Kind an Hunger oder harmlosen Krankheiten wegen seines durch den Mangel geschwächten Immunsystems. Petra Ramsauer war mit dem Anblick solcher Kinder an der Grenze zum Tod immer wieder konfrontiert: Die Journalistin hat zehn Jahre lang als Auslandskorrespondentin der österreichischen Zeitung News gearbeitet.

Es kommt noch schlimmer

Ramsauer weiß...

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