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26.11.2008 / 0 / Seite 7 (Beilage)

Gut ist nicht gut genug

In einem Teil des Burgenlandes haben sich Winzer eine eigene Qualitätsklassifikation geschaffen: Leithaberg

Im Jahr 1985 wurde bekannt, daß einige besonders geldgierige Winzer in Österreich ihren Weinen Di­ethylenglykol beigemischt hatten. Minderwertige Weine schmeckten durch diese Zugabe ein wenig süßer, aber auch ätherischer, was die Aromen betonte. Bekannt wurde in diesem Zusammenhang, daß etliche deutsche Abfüller derartige Weine zur »Anreicherung« deutscher Erzeugnisse benutzten.

Doch dieser Skandal ist mittlerweile Geschichte. Das österreichische Weinrecht und die amtlichen Prüfungen wurden anschließend deutlich verschärft. Mittlerweile hat sich die Alpenrepublik den ihr zustehenden Platz in der Weinwelt zurückerobert. Regionen wie das Kamptal, die Wachau und das Burgenland gelten wieder als erste Adressen für hervorragende Weine. Rebsorten wie der Grüne Veltliner oder St. Laurent und Blaufränkisch (in Deutschland als Lemberger bekannt) sind zum Inbegriff einer vielfältigen und authentischen Weinkultur geworden. Dabei machte sich vor allem das Burgenland e...

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